Garantie

Die Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers.

Die Länge der Garantiezeit kann je nach Hersteller unterschiedlich sein.

Der Garantiefall muss innerhalb des Zeitraumes, der vom jeweiligen Hersteller vorgegeben wird, eintreten.

 

Gewährleistung

Die Gewährleistung ist vom Gesetzgeber her dem Händler vorgeschrieben und beträgt für den Kauf von Neuwaren beim Verbrauchsgüterkauf immer 24 Monate.

Die gesetzliche Gewährleistung greift nur, insofern der aktuell gemeldete Mangel bereits ab Gefahrenübergabe (Lieferung des Kaufgegenstandes) schon vorhanden war. Hier ist der Käufer in der Beweis-pflicht.

Tritt der Mangel bei einem Verbrauchsgüterkauf innerhalb der ersten 6 Monate nach Gefahrübergang auf, wird zugunsten des Käufers (sofern dieser Verbraucher ist) gesetzlich vermutet, dass der Mangel schon bei Gefahrübergang vorlag.

 


(1)   Die Gewährleistungsrechte des Kunden richten sich nach den allgemeinen gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nicht anderes bestimmt ist.

 

(2)   Ist der Kunde Verbraucher, beträgt die gesetzliche Gewährleistungsfrist bei neu hergestellten Waren 2 Jahre, bei gebrauchten Waren 1 Jahr. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist bei neu hergestellten und gebrauchten Waren 1 Jahr. Die vorstehenden Regelungen gelten nicht für Schadenersatzansprüche des Kunden aufgrund einer Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen und für Schadenersatzansprüche des Kunden aufgrund einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder Erfüllungsgehilfen sowie aufgrund einer Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Zieles des Vertrages notwendig sind. Gegenüber Unternehmern ist der Rückgriffsanspruch nach § 478 BGB von vorstehender Verkürzung der Verjährungsfristen ausgenommen. Die Gewährleistungsrechte des Unternehmers setzen voraus, dass dieser seiner nach § 377 HGB geschuldeten Untersuchungs- und Rügenobliegenheit ordnungsgemäß nachgekommen ist.

 

(3)   Der Kunde hat das Recht, als Nacherfüllung nach seiner Wahl die Beseitigung des Mangels oder die Lieferung einer mangelfreien Sache verlangen. MTO-Shop ist berechtigt, die vom Kunden gewählte Art der Nacherfüllung unbeschadet des § 275 Abs. 2 und 3 BGB zu verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist und die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für den Besteller bleibt. Der Anspruch des Kunden beschränkt sich in diesem Fall auf die andere Art der Nacherfüllung.

 

(4)   Liefert MTO-Shop zum Zwecke der Nacherfüllung eine mangelfreie Sache, so kann vom Kunden die Rückgewähr der mangelhaften Sache nach Maßgabe der §§ 346 bis 348 BGB verlangt werden.

 

(5)   Während der Nacherfüllung sind die Herabsetzung des Kaufpreises oder der Rücktritt vom Vertrag durch den Kunden ausgeschlossen. Eine Nachbesserung gilt mit dem erfolglosen zweiten Versuch als fehlgeschlagen, wenn sich nicht insbesondere aus der Art der Sache oder des Mangels oder den sonstigen Umständen etwas anderes ergibt. Ist die Nacherfüllung fehlgeschlagen oder hat MTO-Shop die Nacherfüllung insgesamt verweigert, kann der Kunde nach seiner Wahl Herabsetzung des Kaufpreises (Minderung) verlangen oder den Rücktritt vom Vertrag erklären.

 

(6)   Schäden, die durch unsachgemäße oder vertragswidrige Maßnahmen / Eingriffe des Kunden bei Aufstellung, Anschluss, Bedienung, Lagerung oder Reparaturen hervorgerufen werden, begründen keinen Anspruch gegen MTO-Shop. Die Unsachgemäßheit und Vertragswidrigkeit bestimmt sich insbesondere nach den Angaben des Herstellers der gelieferten Waren.

 

(7)   MTO-Shop übernimmt keine Gewährleistung, dass die Software den speziellen Erfordernissen des Kunden genügt, mit Komponenten in der speziellen Hardwarekonfiguration des Kunden oder bei diesem vorhandenen Programmen zusammenarbeitet.

 

(8)   Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regelungen zur Gewährleistung.